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Überschrift

Ostfriesen-Zeitung, 25.11.2009

Datum:

25.11.2009

Inhalt

„Kompass" hilft bei der Richtungsfindung

SOZIALES OBW hat die „Ambulante psychiatrische Betreuung" umbenannt

Vom neuen Namen ver­spricht man sich mehr Klarheit. In Emden be­treut die Stelle 50 Men­schen.

EMDEN - Zusammen Ideen für eine Richtung im Leben entwickeln, Wege gemein­sam finden, Lebenswelten sortieren und neu ordnen -mit diesen Themenstellun­gen haben die Mitarbeiter der „Komplementären mobi­len persönlichen Assistenz" -kurz Kompass - täglich zu tun.

Bisher war das Angebot, das die Ostfriesischen Be­schäftigung- und Wohnstät­ten (OBW) in Emden und Leer machen, unter der Be­zeichnung „Ambulante psy­chiatrische Betreuung" be­kannt. „Von diesem Namen wollten wir weg, weil er unse­re Tätigkeit inzwischen nur noch unzureichend be­schreibt", betont Lars Wöl-lenstein. Er ist Leiter von Kompass Leer.

Der neu gefundene Begriff „Kompass" sei nicht nur eingängiger und klinge besser, sondern bringe die Dinge tat­sächlich auf den Punkt, be­stätigt Martin Erb, sein Kolle­ge in Emden: „Man kann heute nicht mehr davon sprechen, dass wir unsere Klientel betreuen. Wir erbrin­gen hier eine Assistenzleis­tung, in Emden für knapp 50 Menschen."Die Kompass-Mitarbeiter unterbreiten psychisch kran­ken und seelisch behinderten Menschen ein ganzheitliches Unterstützungsangebot, das Hilfen zur Alltagsgestaltung in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Arbeit umfasst -etwa bei der Regelung finan­zieller Angelegenheiten, im Umgang mit Behörden oder bei der Freizeitgestaltung. Ferner helfen die Mitarbeiter unter anderem bei der Tages-strukturierung, bei der Auf­nahme sozialer Kontakte, sie unterstützen bei der Ent­wicklung beruflicher Per­spektiven und der Aufnahme einer Tätigkeit. Den Rahmen bilden Gesundheitsförderung und -erhaltung.

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