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Emder Zeitung, 24.11.2009

Datum:

24.11.2009

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„Kompass" heißt jetzt eine Dienstleistung bei OBW

Die Umbenennung der bishe­rigen „Ambulanten psychia­trischen Betreuung" ver­spricht mehr Klarheit.

Emden. Die Ostfriesische Beschäftigungs- und Wohnstät­ten GmbH (OBW) hat die ihre bisherige Dienstleistung „Ambulante psychiatrische Betreu­ung" jetzt in „Kompass" (Kom­plementäre mobile persönliche Assistenz") umbenannt.

„Von diesem Namen woll­ten wir weg, weil er unsere Tätigkeit inzwischen nur noch unzureichend beschreibt", sagt Lars Wöllenstein, Leiter von „Kompass" Leer. Der neu gefundene Begriff „Kompass" sei nicht nur eingängiger und klinge besser, sondern bringe die Dinge tatsächlich auf den Punkt, bestätigt sein Emder Kollege Martin Erb. „Man kann heute nicht mehr davon sprechen, dass wir unsere Klientel betreuen. Wir erbringen hier eine Assistenzleistung, in Emden für knapp 50, in Leer für rund 100 Menschen."

Die Mitarbeiter von „Kompass" unterbreiten laut Presse­mitteilung psychisch kranken und seelisch behinderten Men­schen ein ganzheitliches Unterstützungsangebot, das Hilfen zur Alltagsgestaltung in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Arbeit umfasst - etwa bei der Regelung finanzieller Angelegenheiten, im Umgang mit Behörden oder bei der Frei­zeitgestaltung. Ferner gehören dazu aktivierende und begleitende Hilfen im häuslichen Be­reich, Hilfen zur Tagesstrukturierung und zur Aufnahme und Erhaltung sozialer Kontakte, Beratung und Vermittlung in Konflikt, Krisen und Veränderungssituationen sowie die Be­ratung und Unterstützung bei der Entwicklung beruflicher Perspektiven und (Wieder-) Aufnahme einer Tätigkeit. Den Rahmen für die Unterstützung von psychisch erkrankten Menschen bilden Gesundheitsförderung und -erhaltung.

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