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Überschrift
Ostfriesen-Zeitung, 02.10.2009
Datum:
02.10.2009
Inhalt
Über die obw in den Beruf
SOZIALES Johann Beekhuis arbeitet nun auf dem Friedhof
Die Stelle hat er innerhalb des Projektes „Budget für Arbeit" bekommen.
Bei der Vertragsübergabe: (von links) Frank Rogga (kaufmännischer Leiter BEE); Astrid Junkhoff (sozialer Dienst der obw), Johann Beekhuis, Alwin Wilts (BEE-Gärtner) und Hendrik Helbig (BEE-Abteilungsleiter). BILD: PRIVAT
EMDEN - Das erste Mal konnte ein Mitarbeiter der Ostfriesischen Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH innerhalb des „Budgets für Arbeit" auf den regulären Arbeitsmarkt vermittelt werden.
Einen „richtigen Arbeitsplatz" wollte er aus seinem Praktikumsplatz machen, so hatte es Johann Beekhuis zu Beginn formuliert. Inzwischen ist der Mitarbeiter der Ostfriesischen Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw) am Ziel seiner Träume: Seit dem 1. August ist er für die Stadt Emden auf dem Friedhof Tholenswehr tätig — mit einem regulären Arbeitsvertrag. Sein erstes Fazit: „Die Arbeit macht Spaß, weil ich sie schaffen und draußen an der frischen Luft sein kann."
Der 42-Jährige könne als Musterbeispiel für die Arbeit der obw im Bereich der beruflichen Rehabilitation angesehen werden. Eines der Ziele liege darin, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen, so Astrid Junkhoff, die bei der obw für den sozialen Dienst zuständig ist. Im Januar 2009 hatte Beekhuis einen Antrag auf das so genannte „Budget für Arbeit" gestellt.
Die Beteiligten der obw sprachen der Stadt Emden und den zuständigen Personen, die trotz schwieriger Arbeitsmarktlage diesen Schritt ermöglichten, ihren Dank aus. Die Entwicklung solle auch anderen Menschen mit Behinderungen Mut machen. Für Johann Beekhuis jedenfalls steht schon jetzt fest: „Ich möchte hier so lange wie möglich arbeiten."


