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Pressemitteilung der obw, 13.02.2008
Datum:
13.02.2008
Inhalt
Neubau der obw kommt zügig voranHerderstraße wird Vorzeigeadresse
Bis Meilensteine gesetzt werden, ist mitunter Improvisationsvermögen nötig – diese Erfahrung machen zurzeit die Mitarbeiter und Kunden der „Ostfriesischen Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH“ (obw). Seit dem Frühjahr vergangenen Jahres bestimmen an der Herderstraße Bauarbeiter den Rhythmus. Sie errichten ein modernes Gebäude, in dem einmal 180 Menschen mit Behinderung ihre Arbeitsplätze finden werden. „Eine größere Baumaßnahme hat es seitens der obw noch nicht gegeben“, weiß Projektleiter Horst Rutzel.
obw-Geschäftsführer Prof. Burghardt Zirpins hat den Neubau als „Meilenstein in der Entwicklung zu einer modernen und wettbewerbsfähigen Einrichtung der Behindertenhilfe“ bezeichnet. Zum einen werde den gestiegenen Anforderungen an effiziente Produktionsabläufe Rechnung getragen, zum anderen schaffe man frühzeitig angemessene Versorgungsstrukturen für ältere und vorgealterte Menschen mit Behinderung. Das Investitionsvolumen beträgt rund sieben Millionen Euro.
Die
neue Werkstatt wird zum zentralen Standort der obw. Hier finden die
Metallverarbeitung, die Floristik, die Wäscherei und die Ledermanufaktur eine
neue Heimat. Der Umzug sei, so betont Horst Rutzel, „bis ins letzte Detail
geplant“. Zugute kommt allen Mitarbeitern, dass sie während der gesamten Bauphase
über die Pläne und Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten wurden. Vielen von
ihnen merkt man die Vorfreude auf den neuen Arbeitsplatz deutlich an.
Dennoch:
Solch eine umfangreiche Baumaßnahme erfordert von allen, die damit zu tun
haben, auch Geduld, Toleranz und die Gabe zur Improvisation. Eine äußerst
turbulente Zeit hat etwa die Gärtnerei der obw hinter sich. „Wir haben während
der gesamten Bauphase unseren Betrieb am Laufen gehalten“, sagt Silke Löbbert,
die Bereichsleiterin Werkstätten. „Manchmal grenzte das alles an Zauberei.“ Und
die Zeit der Provisorien dauert noch ein wenig an: So wird die Floristik
bereits mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts am 18. Februar
vorübergehend mit ihren Verkaufs- und Gruppenräumen in den Neubau wechseln. Der
Verkauf geht dann nahtlos weiter. „Es wird noch nicht alles optimal sein, aber
wir gehen davon aus, dass unsere Kunden viel Verständnis aufbringen“, meint
Silke Löbbert. Mit besonders attraktiven Frühlingsangeboten will man über die
kleinen Unzulänglichkeiten hinwegtrösten.
Dass sich die Mühe lohnt, davon sind alle Beteiligten überzeugt. Wenn Ende des Jahres der komplette Bau fertig sein wird, stehen den Mitarbeitern zeitgemäße, helle und freundliche Räumlichkeiten zur Verfügung. Und die Kunden der obw dürfen sich auf kurze Wege freuen – Betriebe wie Wäscherei, Ledermanufaktur und Floristik werden direkt über einen einladend und großzügig gestalteten Innenhof erreichbar sein. Geschäftsführer Zirpins ist sicher, dass die obw mit dem Neubau den richtigen Weg beschreitet. „Wir sind ja seit langem ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. Jetzt können wir uns endlich auch so präsentieren.“ Kein Zweifel: Die Herderstraße 19 wird zu einer echten Vorzeigeadresse.
Weitere Informationen:
Prof. Burghardt Zirpins, Tel. 04921/9488-421, b.zirpins@obw-emden.de


