Wir sind Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen

Navigationspfad


Überschrift

Emder Zeitung, 10.05.2011

Datum:

10.05.2011

Inhalt

Nach der Mühlen-Etappe ist schon Ossiloop-Halbzeit

Ossiloop, 3. Etappe: Selten war der Kampf um die Führung so spannend - zumindest bei den Männern. Von SONJA BLOEMPOTT und JÖRG-VOLKER KAHLE

Bagband/Holtrop. Zeit zum Verschnaufen bleibt den Ossiloopern 2011 genauso wenig wie in den Jahren zuvor. Kaum ist die eine Etappe geschafft, steht wenige Tage später schon wieder der nächste Start auf dem Programm. Heute geht es auf der dritten Etappe über 12,3 Kilometer von Bagband nach Holtrop. Und mit dieser Etappe ist bereits die erste Hälfte des Ossiloop 2011 absolviert.

Spannend ist heute am Ziel in Holtrop vor allem die Frage, wer als erster ins Ziel kommt: Lokalmatador Stephan Immega aus Werdum oder Georg Diettrich von der LG Braunschweig? Diettrich gewann die erste Etappe, Immega die zweite - und setzte sich damit in der Gesamtwertung an die Spitze mit gerade mal drei Sekunden Vorsprung. Der Leeraner Holger Grigat an dritter Position liegt schon etwas weiter zurück., ist aber noch nicht aus dem Rennen.

Sportlich weniger spektakulär geht es bei den Frauen zu: Dort läuft Inga Jürrens (Emder LG) auf einsamen Pfaden in Richtung Gesamtsieg - in Zeiten, mit denen sie schneller ist als der weitaus größte Teil der ossiloopenden Männer.

Stark ist die Emder LG auch beim Bünting Tee-Cup, bei dem die drei schnellsten Läufer eines Teams gewertet werden. Bei den Frauen ebenso wie bei den Männern liegen ELG-Teams vorne.

Spannend ist es auch wieder in der Firmenwertung, dem VR-Firmen-Cup. Dort zeichnet sich ein Zweikampf zwischen der Seefahrtschule und Enova ab, die nach der 2. Etappe die Plätze tauschten. Ein Wörtchen mitzureden hat außerdem der Titelverteidiger, die obw Emden. Sie liegen auf dem dritten Platz.

Die heutige Etappe trägt den Beinamen „Mühlen-Etappe”, denn die rund 2000 Läufer sehen heute die Galerie-Holländer in Bagband, Spetzerfehn, Ostgroßefehn und Felde, dazu kommen die modernen Strommühlen des Windparks „Timmeler Kampen”.

Für den Spetzerfehntjer Ortsrat ist der Ossiloop traditionell ein Großereignis. Er organisiert - wie viele Dorfgemeinschaften und Vereine an der Strecke - einen „Versorgungs-Stand” für die Sportler, vor allem mit Wasser. In diesem Jahr will sogar der Posaunenchor Spetzerfehn dabei sein und die Läufer musikalisch begrüßen.

„Dieser Abschnitt im Ossiloop gehört zu den schönsten des ganzen Laufes”, ist Spetzerfehns Ortsbürgermeister Hinrich Trauernicht überzeugt: „Hier kann man die Windmühle Steenblock sehen, man überquert einen historischen Fehnkanal und sieht die alte Kapelle, die als ältestes Schulgebäude in der Gemeinde Großefehn erhalten blieb – ein echtes Kleinod.

PDF-Version
Druckversion